Mount Everest

Charthurti, 11.Kartik 2075, Nepal

Einmal auf dem "gefährlichsten Flughafen der Welt" (Flughafen Lukla) landen und einmal den höchsten Berg der Welt sehen - für uns zwei weitere Gründe nach Nepal zu reisen.

Hier lernten wir wie wichtig eine gute, langsame Akklimatisierung ist, um bis auf fast 6000 Meter zu wandern, und dass der Mount Everest auch unter anderen Namen bekannt ist. - So zum Beispiel in Nepal als "Sagarmatha" (Stirn des Himmels) oder im tibetischen als "Qomolangma" (Mutter des Universums).

Durch unseren Sherpa "Nawang Sherpa" hatten wir die Möglichkeit die schriftlose Sprache der Sherpa kennenzulernen und zur Belustigung vieler, anderer Sherpa anzuwenden.

- Teschdschelek Nawang, Tutsche, Tutsche -

Eure Kommentare

"gefährlichsten Flughafen der Welt" (Flughafen Lukla) - warum???
Teschdschelek Nawang, Tutsche, Tutsche - was heißt das?
F8- wie baut da oben wohl Häuser?
Wie habt ihr euch denn mit eurem Sherpa verständigt?
Wie ist das eigentlich mit Verpflegung, vertragt ihr bisher alles, was ihr da so ausprobiert?
Wie lange habt ihr für den Aufstieg gebraucht?
F 23- überwältigend, (wie Feuer oder mit Gold überzogen)
F 25/30/32 - welche Bedeutung haben diese Tücher?
War es sehr kalt?

"Gefährlichster" Flughafen - über den Flughafen gab es schon einige Reportagen und leider gab es auch schon viele, tragische Unfälle. Die Landebahn ist nur ca. 500m lang und endet dann auf der einen Seite an einer Felswand, auf der anderen geht es viele hundert Meter tief nach unten. Der Pilot hat dadurch nur einen Lande-und Startversuch.

"Teschdschelek" heißt sowas wie "Hallo" oder "Grüß dich" und "Tutsche" einfach nur "Danke". Unser Sherpa hat (wie alle Sherpas) recht gut englisch gesprochen.

"Da oben" haben wir alles super vertragen, nur Olga hatte 2-3mal Probleme mit der Höhe, dann haben wir einen Tag Pause eingelegt. Theoretisch reichen 7 Tage um das Base Camp zu erreichen (Oneway). Da wir die drei Pässe gemacht haben, waren wir insgesamt 23 Tage unterwegs. Und ja, es war teilweise sehr kalt. Dort gibt es keine Heizung und keinen Strom auf dem Zimmer, d.h. uns ist auch schon mal nachts das Wasser eingefroren. Wenn wir besonders zeitig los sind, waren es unter -20 Grad. Tagsüber, mit Sonne jedoch um die +5 Grad, also angenehm.

Bild 8: Da es keine Maschinen gibt, passiert alles per Hand. Jeder Stein wird gemeißelt und dann eingebaut. Spezialteile kommen mit dem Helikopter.

Bild 25ff.: Die "Tücher" sind Fahnen - Gebetsfahnen. Sie werden immer an besonders windigen Orten angebracht, damit die darauf geschriebenen Gebete durch die Luft und damit durch die Berge getragen werden.

 

Vielen Dank für deine Antworten auf meine zahlreichen Fragen, lieber Hannes!

Kommentar hinzufügen