Inle-See

Samstag, 24.11.2018, Myanmar

Von den Einbeinruderern vom Inle-See haben sicher schon viele gehört, und vorweg, es gibt sie tatsächlich noch! Mittlerweile haben sich die Ruderer jedoch in "zwei Lager" aufgeteilt. Die Einen versuchen weiterhin mit der Fischerei, heutzutage mit Fischernetzen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Anderen platzieren sich an touristischen Hotspots, die über den gesamten See verteilt sind und führen für eine kleine Spende artistische Posen mit den traditionellen Reusen aus.

Mit Boot und Fahrrad erkundeten wir viele der 17 schwimmenden Dörfer, welche auf wenigen Holzpfählen gebaut sind und komplett innerhalb des Sees liegen - eine oft wacklige Angelegenheit. Die ebenso schwimmenden Gärten bestehen dagegen aus einer fruchtbaren Biomasse und werden ebenfalls durch Bambuspfähle in Position gehalten. Hier werden z. Bsp. Tomaten und Gurken angebaut.

PS: Um aus Ost-Myanmar bis zum Inle-See zu gelangen mussten wir unseren Weg über Land unterbrechen und einen sehr teuren Inlandsflug nehmen, da alle Straßen im Osten des Landes bis zum See für Touristen gesperrt sind. Offiziell "auf Grund der Sicherheitslage" - Myanmar ist übrigens zweitgrößter Produzent von Opium, der Großteil der Anbaugebiete liegt im für uns gesperrten Bereich, ab hier darf sich jeder seinen Teil denken...

Info: Diashow mit Klick auf ein Bild starten.

Eure Kommentare

F5-was sind das für Bauwerke?
F11- was sind das für Hüttchen?
F17 - was für ein schönes Foto!!! - wurde es wieder mit der Drohne aufgenommen?
F20 - was liegt denn da zum Trocknen?

Bild 5: Das ist der In-Dein-Pagodenwald am See (ca. 1000 Stupas). Es werden immer noch neue Stupas gebaut, die älteren verfallen...

Bild 11: Sagen wir, es sind "Gartenhäuschen" in den schwimmenden Gärten im See. Werden also nur tagsüber bewohnt.

Bild 17: Jap, mit der Drohne. Das schwierige war aber die Landung auf dem sich bewegenden Boot. :D

Bild 20: Dort werden viele Kerne (Sonnenblumen usw.) getrocknet, aber auch Mais und andere Dinge. Der Großteil geht dann direkt nach China. - In Myanmar sind übrigens immer noch mehr als 10% der Bevölkerung unterernährt...

Der Großteil geht dann direkt nach China. - In Myanmar sind übrigens immer noch mehr als 10% der Bevölkerung unterernährt... - Das ist schlimm!!!

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