Hội An

Mittwoch, 02.01.2019, Vietnam

Hội An (nicht etwa Hanoi) ist ein Städtchen an der Küste in Zentralvietnam. In Deutschland hätte die Stadt nicht einmal den Status einer Großstadt, trotzdem ist Hội An eines der meistbesuchten Touristenziele Vietnams. - Warum? - Da die Stadt im Vietnamkrieg strategisch unbedeutend war, blieb die Altstadt als einzige in Vietnam von den Zerstörungen des Krieges verschont. Zurückgeblieben ist eine wunderschöne, bunte Altstadt mit tausenden von Lampions bzw. Laternen. 

Obwohl wir solch stark besuchte Orte sonst gerne meiden oder schnell weiterziehen, gefiel es uns hier sehr. Viele, günstige Restaurants mit einem vielfältigen Angebot an Speisen, unzählige Bekleidungsgeschäfte und Schneidereien für Olga und sogar ein skurriles, in manchen Momenten aber auch berührendes, Wasserpuppentheater. Rund um die Stadt gab es noch mehr zu entdecken: Ein schöner Strand auf der einen Seite und weite, durch viele Flüsse durchzogene, Reisanbaugebiete auf der anderen Seite.

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Eure Kommentare

Das ist ja fast romantisch dort.
Tolle Momente, die ihr auf euren Bildern vermittelt.
Frag mich, wie ihr mit den Riesensaecken auf dem Motorrad gefahren seid.
Ich nehme an, alles Andenken mittlerweile, oder?
Weiter so, ihr macht das spitzenmaessig.
Die Menschen wirken auch alle sehr freundlich.
bemerkenswert, nach deren Geschichte.

"Viele, günstige Restaurants" etablierst du dort Groupon und MyDealz?

@Anonym: Diese Säcke auf dem Motorrad sind nicht unsere, ich habe nur der Frau neben mir beim beladen geholfen - Jeden Tag eine gute Tat :D

@Andy: Haha, mydealz heißt hier: Feilschen. - Haben hier z.Bsp. die neue GoPro 7 deutlich unter idealo-Bestpreis bekommen und das im Einzelhandel. Naja, vielleicht vom Laster gefallen...

Bin wieder sehr beeindruckt von euren Fotos und Erlebnissen und den Berichten darüber. Vietnam, oder zumindest die Orte, die ihr bereist, sind sehr schön, scheinbar auch sehr feucht. Wie ist der Lebensstandard der Bevölkerung dort?! Vom Hören-Sagen nicht sehr hoch, wie erlebt ihr das dort?
Wo seid ihr denn in den Gebieten des Landes untergebracht und wie ist die Lebensmittelversorgung?
Foto 3: War das die aktuelle Art des Einkaufens dort, also statt Tüten oder Beutel solche "?" zu nutzen für den Transport des Erworbenen?
Habt ihr die traditionellen Kegel- oder Reishüte wg. des Regens getragen oder einfach so, ich kann mir nur nicht so recht vorstellen, dass sie auch den Körper vor Regen schützen.
Foto 6: Ist das Keramik oder was zu essen, was die Frau dort verkauft?
Foto 11: Wie werden denn die Puppen bei dem Wasserballett geführt?? Sind die Kerzen echt gewesen? Wieso war es einerseits skurril und aber auch berührend?
Foto 12: Beeindruckend, diese Alte - was verkauft sie denn?
Foto 16: Sehr beeindruckend
Foto 23: Das sieht ja aus, wie der viel besungene "Holzweg", auf dem so mancher Mensch herum irrt- grins-, der ist aber quer durch die Reisfelder?!
Foto 24: Was machen da die Menschen mit den großen Stöcken?
Foto 26: Was haben denn die Traktoren dort zu tun?
Foto 27: das sieht sehr lecker aus!!!

Zum Lebensstandard: Besonders in den Städten (Hanoi, Saigon) ist der Standard schon ziemlich hoch. Die Städte werden immer moderner und es wird viel in die Infrastruktur investiert. Natülich darf man keine europäischen Standards erwarten, aber so schlimm wie in Myanmar (Yangon)  oder Nepal war es bei weitem nicht. - Auf dem Land sieht es wieder anders aus, dort Leben die Leute in sehr einfachen Verhältnissen.

Unsere Unterkünfte waren sehr einfach. Kleines Doppelzimmer, meist eigenes Bad - selten Klimaanlage. Es gibt aber Unterkünfte in jeder Preisklasse.

Lebensmittelversorgung: Absolut kein Problem, wie in Thailand gibt es dort so gut wie alles.

Bild 3: Haha, ich weiß ehrlich gesagt auch nicht wie "?" heißt. Es wird aber von Frauen benutzt um ihre Waren (meist Obst) von A nach B zu tragen und zu verkaufen. Ich wurde nur kurz als "Obstständer" verwendet. Den Hut gab es dazu. - Schützt ganz gut vor Regen, aber natürlich nicht den gesamten Körper.

Foto 6: Das ist Keramik. Das Jahr des Schweins hat ja nun begonnen. ;)

Foto 11: Die Puppen werden "von unten" durch verlängerte Stangen geführt. Die Kerzen waren echt. Skurril und berührend: Muss man selbst erleben. :D

Foto 12: Ich glaube Räucherstäbchen, bin mir aber nicht mehr sicher.

Foto 23: Jap, das war eine schwimmende Brücken. Die werden nach dem jährlichen Hochwasser immer wieder neu gebaut. Mittlerweile gibt es aber auch viele, stabilere Alternativen.

Foto 24/26: Vorbereitung für die Saat. Die Traktorn übernehmen dabei den groben Teil der Arbeit. Später laufen Arbeiter über die Felder und es wird gesät.

Hallo, an euch in der weiten Welt, ich freue mich immer sehr, dass ich solch aufschlussreiche Antworten auf meine Fragen bekomme - Danke!!!

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